(The Tempest, 1611)
Ins Deutsche gebracht und bearbeitet von Robert Giggenbach, Detlev Baur, Henning
Reinholz und Hans Schmid.
Regie: Robert Giggenbach
Bühne und Kostüme: Klaus Hellenstein
Mit: Walter von Have
(Alonso), Eckard Rühl
(Sebastian), Karl Heinz Glaser
(Prospero), Max Reimann (Antonio),
Jan Messutat (Ferdinand), Ulrich Bodenstein (Gonzalo), Jan Gebauer (Caliban), Norbert Entfellner (Trinculo), Renatus Scheibe (Stephano), Saskia Richter (Miranda), Anita Iselin (Ariel).
Prospero, der seit vielen Jahren mit seiner Tochter Miranda auf einer
einsamen Insel lebt, war einst Herzog von Mailand. Damals hatte er sich so sehr in seine
okkulten Studien vergraben, daß er die Staatsgeschäfte seinem Bruder Antonio übertrug
und ihn nach Belieben entscheiden ließ.
Der ehrgeizige Antonio aber verbündete sich mit Prosperos Feind
Alonso, dem König von Neapel. Er ließ Alonsos Heer in die Stadt ein, und der
überraschte Prospero wurde gefangengenommen und zusammen mit seiner Tochter Miranda, der
mögliche Thronerbin, auf hoher See in einem Wrack dem sicheren Tod ausgesetzt.
Doch die Ausgesetzten überlebten und erreichten wie durch ein Wunder
die neue Welt einer unbekannten und verzauberten Insel. Durch seine Kenntnisse und die
durch Studien erworbenen magischen Fähigkeiten wurde Prospero bald zum Herrscher dieser
Insel.
Lange Jahre nach der Vertreibung aus Mailand scheint sich unverhofft
eine Gelegenheit zur Rache und zur Rückkehr zu ergeben: ein Schiff, das alle ehemaligen
Widersacher Prosperos an Bord hat, kommt in die Nähe der Insel und damit in den Bannkreis
von Prosperos Zauberkunst. Prospero entfacht einen Sturm, der das Schiff untergehen und
alle seine Feinde auf der Insel stranden läßt, wo sie ihm jetzt auf Gedeih und Verderb
ausgeliefert sind ...