 Eckard Rühl
Eckard Rühl wurde 1938 in Dresden geboren. Sein
Schauspielstudium absolvierte er von 1962-1964 in Frankfurt am Main. Seit
1965 arbeitet er als freischaffender Schauspieler. Engagements führten
ihn unter anderem an das Ernst Deutsch Theater Hamburg, die Städtischen Bühnen
Frankfurt, das Staatstheater Darmstadt, an die Bühnen von Kaiserslautern,
Gießen, Essen, Wien und Marburg, an die Ruhrfestspiele Recklinghausen und
die Freilichtbühnen von Bad Hersfeld und Wunsiedel.
Eckard Rühl spielte auch in vielen
Musical-Produktionen mit, unter anderem spielte er die Hauptrolle (BERGER)
in „Hair" und in der deutschen Erstaufführung von „Jesus Christ
Superstar" die Rolle des KÖNIG HERODES.
An verschiedenen Theatern, Kleinkunstbühnen und
anderen alternativen Auftrittsorten zeigte er literarisch-musikalische
Soloprogramme und führte auch selber Regie an diversen Amateurtheatern im
Frankfurter Raum.
In verschiedenen Filmen und Fernsehspielen arbeitete
er unter anderem mit den Regisseuren Peter Weck, Thomas Engel, Hartmut
Griesmayr, Rolf Busch, Sylvia Hoffmann und Michael Werlin für die
Fernsehserien „Die Drombuschs", „Kurklinik Rosenau", „Mit
Leib und Seele", „Die Fallers", „Vorsicht Falle" den
„Tatort" und andere.
Seit 1999 ist er am Ulmer Theater engagiert.
Wichtige Rollen waren unter anderem der FROSCH in der „Fledermaus"
von Johann Strauss, SEBASTIAN in Shakespeares „Sturm", PROFESSOR
HINZELMANN in Benatzkys Operette „Im weißen Rössl", der BÜRGERMEISTER
in Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame" und die Rolle des KRAPP in „Das letzte Band" von Samuel
Beckett. In der Spielzeit 2002/2003 ist er unter anderem als BOHR in der
Produktion "Kopenhagen" von Michael Frayn zu sehen.
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