Ken Ludwig (*1950)

OTELLO DARF NICHT PLATZEN

Komödie (1985)

 

Cleveland im Tito Merelli Fieber! Der weltberühmte Opernstar, von seinen Fans auch „Lo Stupendo" genannt, hat einen Gastauftritt als Otello an der Städtischen Oper von Cleveland.

Max, die rechte Hand des Operndirektors Saunders und seine Freundin Maggi erwarten den Tenor in seiner Hotelsuite. Reichlich verspätet trifft der Erwartete mit seiner Frau Maria ein: Er ist beeindruckend, doch gutmütig und bemüht, es allen recht zu machen - wenn er nicht gerade Sodbrennen oder sonst irgendeinen Kummer hat. Leider ist er auch sehr gefräßig. Max wurde von Operndirektor Saunders abkommandiert, auf den Star aufzupassen („Er kann alles haben, was er will, außer Alkohol und Weiber."). Die beiden Männer freunden sich an, trinken gemeinsam ein Gläschen, Tito gibt Max eine Gesangsstunde und sie singen gemeinsam ein Duett. Unterdessen hat Maria Maggie, auf der Jagd nach einem Autogramm von Tito, im Wandschrank entdeckt. Sie hat genug von dessen Frauengeschichten und sie verläßt Tito. Als Tito entdeckt, daß Maria nicht mehr da ist, will er sich in einem Akt der Verzweiflung umbringen. Max beruhigt ihn und vollgepumpt mit Medikamenten schläft der Weltklassetenor ein. Als Max ihn zur Vorstellung wecken will, ist Tito tot. Operndirektor Saunders überredet Max, die Oper zu singen. Max willigt ein. Doch dann wacht Tito plötzlich wieder auf ...

 

OTELLO DARF NICHT PLATZEN ist eine amüsante und turbulente Verwechslungskomödie um einen berühmten Opernstar.

 

Inszenierung: Klaus-Peter Nigey

Bühne und Kostüme: Christof Hußmann

 

Premiere: 23. März 2001 im Podium

 

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